Familienurlaub im Pferdeplanwagen/Zigeunerwagen | Pferdewohnwagen Altmark News

Zigeunerwagenurlaub in der Altmark

Eigentlich wollten wir Zigeunerwagenferien in Irland machen.
Gemächlich mit Pferd und Planwagen über Land fahren. Aber unseren Hund Ede konnten wir nicht mitnehmen.
Nach einigem Suchen haben wir im Internet entdeckt, dass man auch in Deutschland mit einem Zigeunerwagen (nach irischem Vorbild) reisen kann.
So kamen wir in die Altmark, mieteten Pferd und Wagen und erlebten einen Familienurlaub wie "moderne Zigeuner" in und mit der Natur zusammen mit unserem Hund.
Der mag jetzt auch Pferde, frisst aber noch keinen Hafer.

Zigeunerwagen, Zigeunerwohnwagen, Familienurlaub mit Pferd

Herzlich willkommen!

Wenn Sie mit Pferd und Wagen unterwegs sind, werden Sie eine entschleunigte Reise im Einklang mit Tier und Natur erleben. Mit Ihrem Pferdewohnwagen fahren Sie ganz geruhsam (5km/h) durch die Altmark und haben viel Zeit und Gelegenheiten, Ihre Umgebung wahrzunehmen, zu betrachten und mit den Menschen zu plaudern. Manchmal kann man „verborgene Schätze entdecken“, die man aus dem Auto heraus nicht sieht, weil man zu schnell vorbeifährt. Sie werden den ganzen Tag an der frischen Luft verbringen und nachts geschützt unter freiem Himmel schlafen.

Ihr Urlaub wird unvergesslich!

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Die Idee!

In der Altmark gibt es Alles, was man sich für den Urlaub wünscht: Ruhe und Natur, Kultur und Geschichte, Freizeitangebote für jedes Alter und Reiseerlebnisse, die man woanders nicht mehr findet. So entstand die Idee der nicht mehr alltäglichen „Reise mit Pferd und Wohnwagen“.

Die Pferdewohnwagen verknüpfen die verschiedensten Ferien- und Freizeitangebote auf dem Land und die Rundreiserouten sind das verbindende Netzwerk. Wir möchten erreichen, dass die Altmark als Urlaubsziel bekannter wird und das Projekt „Pferdewohnwagen Altmark“ den ländlichen Tourismus fördert und bereichert.

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September in der Altmark

Eine Gruppe mit 7 Erwachsenen, 8 Kindern und zwei Hunden erlebte ein Abenteuerliches Wochenende.

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Ein Reisebericht vom Sommer 2005

Eine aufregende Geschichte, die auf der "Grünen Woche" in Berlin begann.
Hurra, wir haben gewonnen, eine Woche mit dem Pferdewohnwagen durch die Altmark. Im Familienkreis wurden die mitgebrachten Prospekte gesichtet und uns kamen als Großstädter Bedenken. Außer unserer Enkeltochter Vivian, 11 Jahre alt, hatten wir von Pferden "Null" Ahnung. Trotzdem wagten wir das Abenteuer.

Am 23. Juni 2005 traten wir unsere Erlebnisreise an. Auf dem Campingplatz von Apenburg fanden wir den Pferdewohnwagen und wurden freundlich empfangen. Wir verstauten unsere Kleidung und unseren mitgebrachten Proviant. Das angrenzende Schwimmbad war für uns eine willkommene Erfrischung. Abends richteten wir unsere Schlafstätte und schliefen wie die Murmeltiere.

Am nächsten vormittag holten wir mit Frau Albold und Frau Becker unser Pferd "Rosi" von der Koppel. Dies war unsere erste Begegnung mit einem Kaltblüter. Nach ausführlicher Unterweisung spannten wir mit Hilfe der beiden Damen die Rosi an. Und dann gings los. Begleitet von Frau Becker legten wir die ersten Kilometer Richtung Güssefeld zurück. Nach dem Dorf Mösenthin waren wir auf uns allein gestellt und wir erreichten wohlbehalten den Reiterhof Dammkrug in Güssefeld. Das Ausspannen und Abschirren machte uns, dank guter Unterweisung, keine Probleme. Rosi durfte sich nun von der anstrengenden Arbeit auf der Koppel erholen.

Am nächsten Morgen haben wir Rosi ohne Probleme reisefertig gemacht und angespannt. Weiter fuhren wir mit kleinen Verirrungen gegenüber der vorgegebenen Route nach Beese. Hier übernachteten wir auf der grünen Wiese. Die frische Milch von Bauer Rüdiger Schulze war köstlich und Vivian genoss das Baden in der Milde.
Über Meßdorf, Schönebeck, Dobberkau, Arensberg ging es nach Büste zum Altmarkhof von Frau Hefekerl. Unterwegs machten wir eine lange Pause, schirrten Rosi aus, gaben ihr Wasser zur Erfrischung, und sie konnte sich stärken. Unsere weitere Reise führte über Döllnitz, Berkau, Kremkau und Schenkenhorst zur nächsten Station nach Engersen. Von dort aus ging es dann weiter über Kalbe und Bühne nochmals zum Reiterhof Dammkrug. Morgens ging es zurück über Thüritz, Zethlingen, Cheinitz zu unserer Endstation auf dem Campingplatz in Apenburg. Wir verbrachten noch eine letzte Nacht in unserem Pferdewohnwagen und mit etwas Wehmut verließen wir Apenburg am nächsten Morgen.

Für uns war die Altmark bisher ein weißer Fleck auf der Landkarte. Nun haben wir diese schöne Gegend kennengelernt und liebgewonnen. Der Wettergott war uns wohlgesonnen. Vivian und wir freuten uns über Rehe, Störche, Füchse und Greifvögel entlang unseres Weges. Jederzeit fühlten wir uns wohlbehütet und waren uns sicher, dass Hilfe kommt, wenn wir über Handy SOS funken. Der Tourenvorschlag war bestens ausgearbeitet und die Tagesetappen sind gut zu bewältigen.

Wir werden sicher einmal wiederkommen und wünschen dem Unternehmen viele abenteuerlustige Leute aus der ganzen Welt.
Familie Klein aus Berlin

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